kmb-Herbsttagung 2008
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Am Samstag (6. September) fand in der Lichtenburg in Nals die diesjährige Herbsttagung der Kath. Männerbewegung statt. Dabei gedachten die Kath. Männer des verstorbenen Bischofs und eröffneten ihr Arbeitsjahr, in dem sich alles um den arbeitsfreien Sonntag drehen soll. Mit dem Slogan „Boxenstopp Sonntag“ und vielen neuen Männeraktionen startet die kmb in die nächsten Monate. ![]() |
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Rund 50 Dekanatsvertreter der Kath. Männerbewegung trafen sich am vergangenen Samstag in der Lichtenburg in Nals, um das neue Arbeitsjahr einzuläuten. Arbeitsjahr? Klingt nach Arbeit und gar nicht nach Ruhe! Dabei dreht sich bei der kmb in der nächsten Zeit alles um den arbeitsfreien Ruhetag, um den Sonntag. “So wie die gesamte Diözese in diesem Arbeitsjahr den Sonntag in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt, so dreht sich auch bei uns dieses Jahr alles um den Sonntag“, sagte der kmb-Vorsitzende Vinzenz Mittelberger zur Eröffnung der Herbsttagung.
Dazu hat sich der kmb-Vorstand wiederum einen griffigen, männlichen Slogan einfallen lassen, nämlich „Boxenstopp Sonntag“. „Was ein Boxenstopp für ein Auto, ist der Sonntag für die Menschen!“ fasste Mittelberger zusammen: „So wie bei einem Boxenstopp in der Formel1 das Rennen für einen Moment still steht, die Reifen gewechselt werden, aufgetankt und das Visier geputzt wird, so ist für uns der Sonntag ein Boxenstopp für uns Menschen. Eine höchst notwendige Verschnaufpause für jeden von uns, für unsere Familien, Pfarrgemeinden, Dorf- und Stadtgemeinschaften, sozusagen ein überlebenswichtiger Check-up, damit uns auf den hektischen Straßen unseres Lebens und unserer Alltage der Sprit nicht ausgeht.“
Mit dem Bozner Unternehmer Georg Oberrauch hat sich die Kath. Männerbewegung zur Eröffnung des neuen Jahresthemas einen wichtigen Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Kirche und Ehrenamt als Gastredner geholt. Der Präsident des Kath. Forums sprach sich bei dieser Gelegenheit strikt gegen durchgehende Sonntagsöffnungen während des Jahres aus. „Sonntag ist grundsätzlich Ruhetag!“ Die Gründe für ein klares Ja zur Sonntagsruhe und ein ebenso klares Nein zu Sonntagsarbeit liegen für Oberrauch auf der Hand: „Sonntagsöffnung über den Dezember hinaus bringt keine wesentlichen wirtschaftlichen Vorteile. Sonntagsöffnung bedeutet weder mehr Umsätze, bringt auch nicht mehr Arbeitsplätze, noch belebt Sonntagsöffnung die Konjunktur.“ Für Oberrauch wie für die Männer der Kath. Männerbewegung steht fest: „Sonntag als gemeinsamer arbeitsfreier Ruhetag ist wichtiger denn je und eine kulturelle Errungenschaft, die es entschieden zu verteidigen gilt!“
Um auf den Wert des Sonntags hinzuweisen, haben sich die Kath. Männer einiges im neuen Arbeits- bzw. Ruhejahr vorgenommen. In der neuen Jahresmappe finden sich viele Impulse zum Thema „Sonntag“ und dazu gibt es 52 farbenfrohe Sonntagskarten mit ebenso vielen Sonntagstipps zum Nachmachen und Ausprobieren. „Mit den Sonntagskarten (Anm.: Bestellungen über info@kmb.it oder Tel. 347 9693632) wollen wir einen konkreten wie auch kreativen Beitrag zur Belebung der Sonntagskultur in unseren Familien, Partnerschaften und Pfarreien leisten“, so der Diözesanvorsitzende Mittelberger. Neben dem Themenschwerpunkt „Boxenstopp Sonntag“ startet die kmb aber auch mit anderen Männerprojekten durch. Im November beginnt die nächste Staffel von Väterwerkstätten. Im März wird sich ein Glaubenssprint mit der Frage befassen „Was glauben Männereigentlich?“ Im April bietet die kmb erstmals eine Männer-Radtour an und im Mai soll ein Mann/Frau-Theaterprojekt zusammen mit der Kath. Frauenbewegung für Turbolenzen sorgen. Detaillierte Infos zum Programm finden sich auf www.kmb.it.












